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Covid-19 und die gesundheitlichen Folgen
Ein G in der 3G-Regel steht für „Genesen“ – nicht aber für „Gesund“. Denn bei manchen Erkrankten hinterlässt eine COVID-19-Infektion psychische oder physische Spuren. Was wissen wir über die Ursachen? Und wie können sie behandelt werden? Der Psychiater Andreas Reif und die Infektiologin Maria Vehreschild geben Einblicke in den Forschungsstand.

Die Folgen für die psychische Gesundheit umfassen etwa direkte psychosoziale Einflüsse des Lockdowns sowie neuropsychiatrische Folgen von Long-COVID. Gerade jüngere Menschen, aber auch bereits psychisch Kranke scheinen hier besonders betroffen zu sein. Erfahrungen aus dem klinischen Alltag lassen jedoch befürchten, dass psychischer Erkrankungen zunehmen werden.

Auch die physischen Langzeitfolgen einer COVID-19 Infektion sind ausgesprochen vielfältig: Bei einem schweren Verlauf der Infektion können die verbleibenden Beschwerden wie etwa Atembeschwerden Folge einer Organschädigung sein. Doch auch Betroffene mit einem leichten Verlauf können Langzeitsymptome in Organsystemen entwickeln. Wie es zu diesen teils schwersten Beeinträchtigungen kommt und wie sie behandelt werden können, wird derzeit wissenschaftlich erforscht.

Podiumsgäste:
- Professor Dr. Andreas Reif, Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum Frankfurt;
- Professor Dr. Maria Vehreschild, Leiterin des Schwerpunkts Infektiologie eben dort

Moderation:
- Professor Dr. Roland Kaufmann, Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Universitätsklinikum
Frankfurt, Vorsitzender des Kuratoriums der Friedrich-MerzStiftungsgastprofessur
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